OrankeBuch live: Aron Boks - Starkstromzeit

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Datum:Freitag, 8. Mai 2026Uhrzeit:19:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.PGast:Aron Boks

Der Autor, Journalist und Slam Poet Aron Boks kommt am 08. Mai 2026 zu OrankeBuch und stellt sein aktuelles Buch “Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt” vor. Boks begibt sich mit uns auf dem Weg in eine vergangene Zeit und berichtet aus der eigenen Familiengeschichte und anhand besonderer Gegenstände über die DDR.

 

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Der Autor

 

Aron Boks wurde 1997 in Wernigerode geboren und lebt als Autor, Slam Poet und Moderator in Berlin, Neukölln. Zusammen mit Jonathan Schmitz bildet er die Spoken Word Band »Das Zappelnde Tanzorchester«.

 

📻 Interview: Buch über DDR-Design: Warum der DDR-Maler Willi Sitte einen jungen Autor zu DDR-Geschichten inspiriert | MDR.DE

📻 Rezension: Aron Boks "Starkstromzeit" | MDR.DE

📼 Video: Aron Boks bei der Poetry Slam Meisterschaft 2017 (Achtung: Das ist 8 Jahre her!)

 

Im Jahr 2016 begann Aron Boks ein Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und später der Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seine Bühnenkarriere nahm im selben Jahr ihren Anfang, als er im Poetry Slam sowohl die Landesmeisterschaft in der U20-Kategorie als auch die Stadtmeisterschaft von Magdeburg gewann. Nach Tätigkeiten im Rahmen redaktioneller Workshops und bei der taz am Wochenende veröffentlichte Boks im April 2018 seine erste Erzählung. 2018 erschien auch sein autobiografisches Werk „Luft nach unten“, das sich mit dem Thema Magersucht, insbesondere bei Männern, auseinandersetzt. Dafür erhielt er ein Jahr später den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur.

Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne »Stimme meiner Generation«.

2023 erschien sein Buch „Nackt in die DDR“ über die Spurensuche nach seinem Urgroßonkel Willi Sitte. 

2025 erschien „Starkstromzeit“ über die Suche nach den Spuren des Lampendesigns seiner Großeltern und den Spuren der DDR in seinem Aufwachsen.

 

Das Buch

 

Was bleibt, wenn das Licht der Zukunft erlischt? Eine ungewöhnliche DDR-Geschichte über Konsum und Design

In einer alten DDR-Zeitschrift entdeckt Aron Boks eine Lampe - entworfen von seinem Großvater. Mit einem eigenen Leuchten- und Dekorationsbetrieb gehörten seine Großeltern zu den wenigen Selbständigen in der DDR. Für den privaten Verkauf entwarfen sie Lampen mit Stoffschirmen, Troddeln und Bommeln. Gleichzeitig erhielten sie staatliche Aufträge für Hotels und Ferienheime, in denen mit ihren futuristisch anmutenden Glasmodulen der Sozialismus erstrahlte.

Nach der Wende verschwinden die Leuchten - und mit ihnen die Geschichte dahinter. Aron Boks begibt sich auf Spurensuche und erzählt dabei eine persönliche, ungewöhnliche Geschichte der DDR. Es geht um Konsum und Design, Erinnern und die Frage, wie Gegenstände weiterleuchten, lange nachdem das System, das sie hervorgebracht hat, untergegangen ist.

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Weitere Veranstaltungen

Lesung mit Musik: Heike Stöhr - Der Pesthändler

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Datum:Samstag, 24. Januar 2026Uhrzeit:16:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.P.Gast:Heike Stöhr

Heike Stöhr liest am 24. Januar 2026 aus ihrem Werk “Der Pesthändler”. Das Buch ist bei dtv erschienen.

 

Die Lesung wird durch Live-Musik aus dem 16. Jahrhundert (Heike Schauer und Rocco Lehmann) begleitet.

 

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Das Buch

 

Pirna,1532: Kaum ist der Bader Valentin Arnold nach Jahren der Wanderschaft in seine von der Pest gebeutelte Heimatstadt zurückgekehrt, wird sein Bruder Conrad des zweifachen Mordes beschuldigt und in die Fronfeste gesperrt. Valentin riskiert alles, um die Unschuld seines Bruders zu beweisen. Unverhoffte Unterstützung erhält er dabei von Magdalena, der Witwe des ersten Opfers. Während die junge Frau in Pirna alles daran setzt, ihm mehr Zeit für seine Nachforschungen zu verschaffen, folgt Valentin einer Spur, die ihn nach Böhmen führt, in die junge Bergstadt Sankt Joachimsthal.

 

Die Autorin

 

Heike Stöhr wohnt in Berlin-Hohenschönhausen. Sie arbeitet als Lehrerin und schreibt in ihrer Freizeit.

 

In ihre Bücher packt sie das, was sie selbst an einem historischen Roman schätzt: Spannung, Abenteuer, Liebe und viele skurrile Details aus dem Alltag vergangener Zeiten in einer Handlung, die möglichst dicht an den historischen Fakten bleibt.

 

Die Faszination an der Geschichte ist ein starker Antrieb für ihr Schreiben - ein anderer ist die Liebe zu der Gegend, in der sie aufwuchs, und die sie geprägt hat: Pirna mit dem Elbtal und der Sächsischen Schweiz, dem Erzgebirge und Böhmen auf der anderen Seite der Grenze.

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