OrankeBuch live: Volker Häring - Der lange Fahrrad-Marsch

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Datum:Freitag, 12. Juni 2026Uhrzeit:19:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.P.Gast:Volker Häring

Der Reiseschriftsteller, Fotograf und China-Kenner Volker Häring präsentiert am 12. Juni 2026 sein Reiseabenteuer “Der lange Fahrrad-Marsch - 7.000 Kilometer durch das Reich der Mitte | Eine irre Radreise durch China auf den Spuren Maos”.

 

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Der Autor

 

Volker Häring, geboren 1969 in Franken, ist Reiseschriftsteller und Radreiseveranstalter. Er ist seit 1993 mehr als 50.000 Kilometer durch China geradelt und hat darüber in Büchern (“Ein Bus namens Wanda), ARTE-Dokumentationen (Chinas Wilder Westen) und Blogs berichtet. Sein Peking-Krimi “Beijing Baby” ist ein Geheimtipp unter Chinakennern.

 

Unvergleichlich verbindet er chinesische Kultur, Fahrrad und Fernweh. In den 1990ern ging er zum Studium nach Peking (Chinesisch und Theater). In dieser Zeit unterrichtete er Deutsch am Goethe-Institut. 2001 gründete er folgerichtig einen Fahrrad-Reiseveranstalter der Menschen auf dem Rad durch Asien und Europa führt. Häring lebt in Berlin.

 

Weitere Veröffentlichungen von Volker Häring (Auszug):

 

Das Buch

 

»Es ist ein aufregendes und unglaublich informatives Buch, in dem man aus dem Staunen fast vierhundert Seiten lang nicht mehr herauskommt ... Sie werden es lieben.« Heribert Prantl, Prantls Blick, SZ-Newsletter

Volker Häring und Christian Y. Schmidt haben es gewagt: Auf spektakuläre Weise radeln die beiden Chinakenner die Originalroute von Maos Langem Marsch entlang. Vorbei an Reisterrassen und Mandarinenhainen, durch spektakuläre, gefährliche Schluchten, hinein in alte, faszinierende Handelsstädte. Auf ihrer epischen Tour überqueren sie den Jangtse, kämpfen sich durch Ausläufer des Himalaya bis aufs tibetische Hochplateau - und folgen dabei dem Gründungsmythos der Volksrepublik, dem Langen Marsch. Außerdem begeben sich die beiden auf die Spur eines in China legendären Deutschen, der an Maos Revolution maßgeblichen Anteil hatte: dem Schriftsteller und ehemaligen Parteifunktionär Otto Braun. 

 

Ein spektakuläres Reiseabenteuer: Mit überraschenden Einblicken in ein widersprüchliches Land. Und mit zwei alten weißen Männern, die sich streiten.

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OrankeBuch live: Christina Schmidt - Das Haus der Dreiseitels

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Datum:Freitag, 3. Juli 2026Uhrzeit:19:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.P.Gast:Christina Schmidt

Am 03.07.2026 stellt Christina Schmidt ihr Buch "Das Haus der Dreiseitels. Eine galizische Familiengeschichte" bei einer Lesung bei OrankeBuch vor. Das Buch erzählt die bewegte Geschichte der Familie Dreiseitel von ihrer Auswanderung nach Ostgalizien bis zu Flucht. Eine Geschichte von Verlust und Neubeginn im 20. Jahrhundert. Die Autorin, die als Dramaturgin, Dokumentaristin und Schriftstellerin zwischen Berlin und Bologna lebt, gibt dabei Einblicke in ihre Recherche und ihre persönliche Spurensuche.

 

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Das Buch

 

Das Buch zeichnet die Geschichte der Familie Dreiseitel nach, die um 1800 aus Mähren nach Ostgalizien übersiedelte, dort eine Brauerei aufbaute und über Generationen Teil der deutschen Minderheit blieb, bis Umsiedlung und Vertreibung 1939 alles veränderten. Auf Basis von Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Archivmaterial rekonstruiert die Autorin das Leben mehrerer Generationen: von den frühen Jahren in Galizien über Flucht und Neubeginn in der DDR bis zu den Spuren, die diese Erfahrungen in der zweiten und dritten Generation hinterlassen haben.

 

So entsteht ein vielschichtiges Panorama europäischer Geschichte im 20. Jahrhundert – geprägt von Migration, Verlust, Aufbruch und den fortwirkenden Folgen transgenerationaler Traumata. Zugleich erzählt das Buch von einer persönlichen Spurensuche: dem Versuch, sich einem verschütteten Familienerbe, dem Schweigen und den Brüchen einer exemplarischen Biografie anzunähern. Ein eindringliches Werk über Erinnerung, Identität und die langen Schatten der Vergangenheit – für alle, die sich für Osteuropa, Flucht und Vertreibung, Familiengeschichte und Oral History interessieren.

 

Die Autorin

 

Christina Schmidt, 1963 in Erfurt geboren und in Strausberg bei Berlin aufgewachsen, studierte an der Filmhochschule Babelsberg und arbeitete zunächst in der Fernsehdramatik. Später war sie freiberuflich als Dramaturgin, Dokumentaristin und Kuratorin tätig. Als Autorin veröffentlichte sie unter anderem Viel zu viel verschwiegen (Hoho Verlag Berlin, 1996) sowie Al di là del Muro (CLUEB Verlag Bologna, 2009). Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und Bologna.

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