OrankeBuch für Kinder: Anna Laura Jacobi - Albert und Ella

Illustratorin und Kinderbuchautorin Anna Laura Jacobi kommt am Samstag, 18. April 2026 zu uns und präsentiert in einer Lesung für Kinder ihr Buch “Albert und Ella. Über Missgeschicke, kleine Schätze und darüber, wie aus Grau Grün wird”.
Die Veranstaltung beginnt familienfreundlich um 11:00 Uhr.
Kinder, die von einer oder einem Erwachsenen begleitet werden, erhalten freien Eintritt.
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Das Buch
In einer grauen Stadt, in der nichts mehr auf natürliche Weise wächst, leben Albert und Ella. Albert arbeitet in einer Erdbeerfabrik und näht dort kleine Perlen an die Früchte, doch in Wahrheit ist er ein Schatzfinder, der auf die Suche nach verborgenen Kostbarkeiten geht. Ella ist in einer Kirschfabrik beschäftigt und entfernt Tag für Tag Kerne aus den Früchten. Als Ella beginnt, ihr Leben zu verändern, löst das eine Reihe von Missgeschicken und unerwarteten Ereignissen aus, die auch Alberts Alltag in Bewegung bringen.
Die Geschichte zeigt, wie aus einer grauen Welt wieder Grün werden kann und wie aus Krisen neues Glück entstehen kann. Im Mittelpunkt stehen das Mutigwerden, das bewusste Wahrnehmen kleiner Dinge und die Sorgfalt im Umgang mit den unscheinbaren Schätzen des Lebens. Kleines hat oft große Wirkung und es lohnt sich, mit offenen Augen für die kleinen Wunder des Alltags durchs Leben zu gehen.
Die Autorin
Anna Laura Jacobi, 1980 in Berlin geboren, studierte Illustration an der HAW Hamburg. Ihre Abschlussarbeit “Staatsgeheimnisse. Ein Sachbuch über die Gemeine Wespe” schaffte es auf die Shortlist für “A well-designed Book – let’s start with children” in Katowice, Polen. Seit 2012 ist sie freiberuflich als Illustratorin tätig, ihr Atelier hat sie in der Medienstadt Babelsberg in Potsdam. Sie arbeitet unter anderem zu den Themen Anderssein, Menschenrechte, Vielfalt und Natur.
Geschichten zu erfinden und zu erzählen war schon von klein auf eine große Leidenschaft von ihr, sowohl per Bild als auch durch Text. Erste Märchencomics erfand sie schon im Grundschulalter, ihr erstes selbstgeschriebenes und illustriertes Bilderbuch zum Thema Anderssein, Mut und Liebe erscheint im Mai 2024 beim Alibri-Verlag.
Anna Laura Jacobi arbeitet(e) unter anderem zusammen mit: Plan International, Save the Children, AVM, LWL Landesmuseum Herne, ARTE creative, Vabali, Agentur Medienlabor, GEOmini, KuKMA, Stadtwerke Potsdam, Labyrinth Kindermuseum Berlin, Inspirata Leipzig, GoVolunteer, Pinkstinks, Willegoos Verlag, Friedrich Verlag, Obelisk Verlag, Hase und Igel Verlag, Alibri Verlag…
OrankeBuch live: Laura Laabs - Adlergestell

Wir freuen uns über den Besuch von Laura Laabs, die am 27. Februar 2026 ihren Roman “Adlergestell” vorstellt.
+++ Update +++ Die Veranstaltung ist ausverkauft! +++
Die Autorin
Laura Laabs, geboren in Ost-Berlin, ist Autorin und Regisseurin mit einem Studium der Politik- und Filmwissenschaft sowie der Filmregie an der HFF Babelsberg “Konrad Wolf”. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer Genauigkeit und fiktionaler Kühnheit. Früh ausgezeichnet mit dem „Most Innovative Short Film“ beim Festival Visions-du-Réel, entwickelte sie ein vielseitiges Werk aus Kurzfilmen, Serien und Hörspielen. Als Meisterschülerin von Andreas Kleinert schärfte sie ihre Handschrift: klar, kompromisslos, nah an Figuren und Zeitgeschichte.
Mit dem Spielfilm „Rote Sterne überm Feld“ rückte sie jüngst in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit; der Film wurde beim Max Ophüls Preis mit dem Preis der Filmkritik gewürdigt und löste lebhafte Debatten aus. Parallel arbeitet Laabs als Autorin von Drehbüchern und Kurzprosa, gibt Workshops in Kooperation mit der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Kinemathek und engagiert sich als Mitbegründerin des feministischen Filmkollektivs r.O.k.s.
Ihr Romandebüt „Adlergestell“ (Tropen/Klett-Cotta, 2025) zeigt eine markante Stimme der Gegenwartsliteratur, die filmische Bildkraft mit narrativer Tiefe verbindet. Laabs stellte ihr Buch beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 vor.
Links
- Von der Theke zum Literaturthron? Laura Laabs beim Bachmannpreis | ndr.de
- Roman "Adlergestell": Ein lebendiges Mosaik der Nachwendezeit | ndr.de
- Spitzentöne: Laura Laabs' Debütroman „Adlergestell“ – Mehr als Nostalgie und Abrechnung
- Laura Laabs – Wikipedia
Das Buch
Wie beginnt man ein Leben am Ende der Geschichte?
Drei Mädchen vom Stadtrand, Center Shock auf der Zunge, abgerissener Mercedesstern um den Hals. Das sechsspurige Adlergestell vor der Nase. Ostberliner Kindheit um 1990.
Sie sind frei. Das wird jedenfalls behauptet. Freier als ihre Mütter, die sich verlieren in den Wirren des Umbruchs. Freier als ihre Großmütter, die noch immer verfolgt werden von den Gespenstern der Vergangenheit. Die drei Mädchen wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Doch als sie merken, dass auch die neue Freiheit Grenzen hat, kommt es zum Knall.
Lenka, Chaline und die Erzählerin wachsen Tür an Tür auf, an der großen Berliner Ausfallstraße, dem Adlergestell. Beste Freunde, unzertrennlich, trotz oder wegen der völlig verschiedenen Milieus, aus denen sie kommen. Mit dem Schulanfang treten sie ein in das Chaos nach dem »Ende der Geschichte«. Das schmeckt so süß und prickelt so sauer wie die neuen Center Shocks. Doch die großen Erwartungen zerplatzen so schnell wie ihre Kaugummiblasen. Denn den Adler kümmert ihre Existenz wenig und ein Gestell gibt keinen Halt. 35 Jahre danach beginnt die Erzählerin eine Spurensuche. Warum haben sie sich verloren? Was hat ihre Vergangenheit, die ihrer Mütter und Großmütter, mit den
Verwerfungen von heute zu tun? Und hatten sie überhaupt eine Chance?
Ein furioser Nachwenderoman, der mitten in unsere Gegenwart führt.
»Laura Laabs schildert eine Gegenwart, die Anfang der 90er Jahre gerade in die Zukunft abrutscht. Und die Vergangenheit sitzt auch noch mit an der Kaffeetafel und trinkt Eierlikör. Ein Buch, das souverän durch die Zeiten spaziert.« Jenny Erpenbeck


