OrankeBuch für Kinder: Anna Laura Jacobi - Albert und Ella

Illustratorin und Kinderbuchautorin Anna Laura Jacobi kommt am Samstag, 13. Juni 2026 zu uns und präsentiert in einer Lesung für Kinder ihr Buch “Albert und Ella. Über Missgeschicke, kleine Schätze und darüber, wie aus Grau Grün wird”.
Die Veranstaltung beginnt familienfreundlich um 11:00 Uhr.
Kinder, die von einer oder einem Erwachsenen begleitet werden, erhalten freien Eintritt.
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Das Buch
In einer grauen Stadt, in der nichts mehr auf natürliche Weise wächst, leben Albert und Ella. Albert arbeitet in einer Erdbeerfabrik und näht dort kleine Perlen an die Früchte, doch in Wahrheit ist er ein Schatzfinder, der auf die Suche nach verborgenen Kostbarkeiten geht. Ella ist in einer Kirschfabrik beschäftigt und entfernt Tag für Tag Kerne aus den Früchten. Als Ella beginnt, ihr Leben zu verändern, löst das eine Reihe von Missgeschicken und unerwarteten Ereignissen aus, die auch Alberts Alltag in Bewegung bringen.
Die Geschichte zeigt, wie aus einer grauen Welt wieder Grün werden kann und wie aus Krisen neues Glück entstehen kann. Im Mittelpunkt stehen das Mutigwerden, das bewusste Wahrnehmen kleiner Dinge und die Sorgfalt im Umgang mit den unscheinbaren Schätzen des Lebens. Kleines hat oft große Wirkung und es lohnt sich, mit offenen Augen für die kleinen Wunder des Alltags durchs Leben zu gehen.
Die Autorin
Anna Laura Jacobi, 1980 in Berlin geboren, studierte Illustration an der HAW Hamburg. Ihre Abschlussarbeit “Staatsgeheimnisse. Ein Sachbuch über die Gemeine Wespe” schaffte es auf die Shortlist für “A well-designed Book – let’s start with children” in Katowice, Polen. Seit 2012 ist sie freiberuflich als Illustratorin tätig, ihr Atelier hat sie in der Medienstadt Babelsberg in Potsdam. Sie arbeitet unter anderem zu den Themen Anderssein, Menschenrechte, Vielfalt und Natur.
Geschichten zu erfinden und zu erzählen war schon von klein auf eine große Leidenschaft von ihr, sowohl per Bild als auch durch Text. Erste Märchencomics erfand sie schon im Grundschulalter, ihr erstes selbstgeschriebenes und illustriertes Bilderbuch zum Thema Anderssein, Mut und Liebe erscheint im Mai 2024 beim Alibri-Verlag.
Anna Laura Jacobi arbeitet(e) unter anderem zusammen mit: Plan International, Save the Children, AVM, LWL Landesmuseum Herne, ARTE creative, Vabali, Agentur Medienlabor, GEOmini, KuKMA, Stadtwerke Potsdam, Labyrinth Kindermuseum Berlin, Inspirata Leipzig, GoVolunteer, Pinkstinks, Willegoos Verlag, Friedrich Verlag, Obelisk Verlag, Hase und Igel Verlag, Alibri Verlag…
OrankeBuch live: Christina Schmidt - Das Haus der Dreiseitels

Am 03.07.2026 stellt Christina Schmidt ihr Buch "Das Haus der Dreiseitels. Eine galizische Familiengeschichte" bei einer Lesung bei OrankeBuch vor. Das Buch erzählt die bewegte Geschichte der Familie Dreiseitel von ihrer Auswanderung nach Ostgalizien bis zu Flucht. Eine Geschichte von Verlust und Neubeginn im 20. Jahrhundert. Die Autorin, die als Dramaturgin, Dokumentaristin und Schriftstellerin zwischen Berlin und Bologna lebt, gibt dabei Einblicke in ihre Recherche und ihre persönliche Spurensuche.
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Das Buch
Das Buch zeichnet die Geschichte der Familie Dreiseitel nach, die um 1800 aus Mähren nach Ostgalizien übersiedelte, dort eine Brauerei aufbaute und über Generationen Teil der deutschen Minderheit blieb, bis Umsiedlung und Vertreibung 1939 alles veränderten. Auf Basis von Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Archivmaterial rekonstruiert die Autorin das Leben mehrerer Generationen: von den frühen Jahren in Galizien über Flucht und Neubeginn in der DDR bis zu den Spuren, die diese Erfahrungen in der zweiten und dritten Generation hinterlassen haben.
So entsteht ein vielschichtiges Panorama europäischer Geschichte im 20. Jahrhundert – geprägt von Migration, Verlust, Aufbruch und den fortwirkenden Folgen transgenerationaler Traumata. Zugleich erzählt das Buch von einer persönlichen Spurensuche: dem Versuch, sich einem verschütteten Familienerbe, dem Schweigen und den Brüchen einer exemplarischen Biografie anzunähern. Ein eindringliches Werk über Erinnerung, Identität und die langen Schatten der Vergangenheit – für alle, die sich für Osteuropa, Flucht und Vertreibung, Familiengeschichte und Oral History interessieren.
Die Autorin
Christina Schmidt, 1963 in Erfurt geboren und in Strausberg bei Berlin aufgewachsen, studierte an der Filmhochschule Babelsberg und arbeitete zunächst in der Fernsehdramatik. Später war sie freiberuflich als Dramaturgin, Dokumentaristin und Kuratorin tätig. Als Autorin veröffentlichte sie unter anderem Viel zu viel verschwiegen (Hoho Verlag Berlin, 1996) sowie Al di là del Muro (CLUEB Verlag Bologna, 2009). Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und Bologna.


