OrankeBuch live: FRAME the FAME - Der Kunstpodcast

Kunst entdecken! Der Kunstpodcast „FRAME THE FAME“ zu Gast in der Buchhandlung OrankeBuch.
Ein Gemälde. Ein Raum. Ein neuer Blick. Erleben Sie den Kunstpodcast live in Ihrer Buchhandlung OrankeBuch! Zwei Freunde – Kunstlehrer und Künstler – entdecken gemeinsam mit Ihnen drei Meisterwerke der Malerei. Offen und lebendig. Ein Abend zum Staunen, Hinhören und Mitreden.
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Der Podcast
Im Kunstpodcast "Frame the Fame" nehmen zwei Freunde Sie mit auf eine gemeinsame Entdeckungsreise in die Welt der Malerei. Jede Folge dreht sich um ein berühmtes Kunstwerk, das aus der Perspektive eines Kunstlehrers und eines Künstlers betrachtet wird. So entsteht ein lebendiger Austausch über Bilder, die viele von uns kennen – und vielleicht ganz neu wahrnehmen werden. Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
Die Menschen hinter dem Podcast
Mathias Roloff studierte an der Universität der Künste Berlin Malerei und Grafik.
Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin und Hintersee (Mecklenburg-Vorpommern).
Robert Günther studierte an der Universität der Künste Berlin Bildhauerei, Grafik, Zeichnung & Multimedia.
Er lehrt Bildende Kunst an einem Berliner Gymnasium und ist Illustrator.
OrankeBuch live: Christina Schmidt - Das Haus der Dreiseitels

Am 03.07.2026 stellt Christina Schmidt ihr Buch "Das Haus der Dreiseitels. Eine galizische Familiengeschichte" bei einer Lesung bei OrankeBuch vor. Das Buch erzählt die bewegte Geschichte der Familie Dreiseitel von ihrer Auswanderung nach Ostgalizien bis zu Flucht. Eine Geschichte von Verlust und Neubeginn im 20. Jahrhundert. Die Autorin, die als Dramaturgin, Dokumentaristin und Schriftstellerin zwischen Berlin und Bologna lebt, gibt dabei Einblicke in ihre Recherche und ihre persönliche Spurensuche.
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Das Buch
Das Buch zeichnet die Geschichte der Familie Dreiseitel nach, die um 1800 aus Mähren nach Ostgalizien übersiedelte, dort eine Brauerei aufbaute und über Generationen Teil der deutschen Minderheit blieb, bis Umsiedlung und Vertreibung 1939 alles veränderten. Auf Basis von Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Archivmaterial rekonstruiert die Autorin das Leben mehrerer Generationen: von den frühen Jahren in Galizien über Flucht und Neubeginn in der DDR bis zu den Spuren, die diese Erfahrungen in der zweiten und dritten Generation hinterlassen haben.
So entsteht ein vielschichtiges Panorama europäischer Geschichte im 20. Jahrhundert – geprägt von Migration, Verlust, Aufbruch und den fortwirkenden Folgen transgenerationaler Traumata. Zugleich erzählt das Buch von einer persönlichen Spurensuche: dem Versuch, sich einem verschütteten Familienerbe, dem Schweigen und den Brüchen einer exemplarischen Biografie anzunähern. Ein eindringliches Werk über Erinnerung, Identität und die langen Schatten der Vergangenheit – für alle, die sich für Osteuropa, Flucht und Vertreibung, Familiengeschichte und Oral History interessieren.
Die Autorin
Christina Schmidt, 1963 in Erfurt geboren und in Strausberg bei Berlin aufgewachsen, studierte an der Filmhochschule Babelsberg und arbeitete zunächst in der Fernsehdramatik. Später war sie freiberuflich als Dramaturgin, Dokumentaristin und Kuratorin tätig. Als Autorin veröffentlichte sie unter anderem Viel zu viel verschwiegen (Hoho Verlag Berlin, 1996) sowie Al di là del Muro (CLUEB Verlag Bologna, 2009). Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und Bologna.


