Vortrag und Gespräch: Nadin Worms (Termin 1)

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Datum:Mittwoch, 18. Februar 2026Uhrzeit:15:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:12,00 EUR p.P.Gast:Nadin Worms

Im Februar kommt die Berliner Physiotherapeutin Nadin Worms für einen Vortrag zu OrankeBuch. Buchhändlerin Peggy Osladil stellt passende Bücher. 

 

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

 

Themen des Vortrags & des Gesprächs

 

  • Neue Sicht auf transgenerative Vererbung
  • Was lebt von vorherigen Generationen in uns weiter?
  • Was beeinflusst unser Denken und Handeln?
  • Geschichten über Emotionen einer anderen Generation
  • Physiotherapeutische 5-Minuten-Methode

 

🎫 Ihren Platz können Sie hier reservieren

 

Die Veranstaltung findet gleich zwei Mal statt:

  • Mittwochnachmittag, 18.02.2026 um 15:00 Uhr (mit Kaffee und Kuchen)
  • Donnerstagabend, 19.02.2026 um 19:00 Uhr
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Weitere Veranstaltungen

OrankeBuch live: Laura Laabs - Adlergestell

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Datum:Freitag, 27. Februar 2026Uhrzeit:19:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.P.Gast:Laura Laabs

Wir freuen uns über den Besuch von Laura Laabs, die am 27. Februar 2026 ihren Roman “Adlergestell” vorstellt.

 

🔗🎫 Hier können Sie sich Ihren Platz bei der Lesung sichern.

 

Die Autorin

 

Laura Laabs, geboren in Ost-Berlin, ist Autorin und Regisseurin mit einem Studium der Politik- und Filmwissenschaft sowie der Filmregie an der HFF Babelsberg “Konrad Wolf”. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer Genauigkeit und fiktionaler Kühnheit. Früh ausgezeichnet mit dem „Most Innovative Short Film“ beim Festival Visions-du-Réel, entwickelte sie ein vielseitiges Werk aus Kurzfilmen, Serien und Hörspielen. Als Meisterschülerin von Andreas Kleinert schärfte sie ihre Handschrift: klar, kompromisslos, nah an Figuren und Zeitgeschichte.

 

Mit dem Spielfilm „Rote Sterne überm Feld“ rückte sie jüngst in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit; der Film wurde beim Max Ophüls Preis mit dem Preis der Filmkritik gewürdigt und löste lebhafte Debatten aus. Parallel arbeitet Laabs als Autorin von Drehbüchern und Kurzprosa, gibt Workshops in Kooperation mit der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Kinemathek und engagiert sich als Mitbegründerin des feministischen Filmkollektivs r.O.k.s. 

 

Ihr Romandebüt „Adlergestell“ (Tropen/Klett-Cotta, 2025) zeigt eine markante Stimme der Gegenwartsliteratur, die filmische Bildkraft mit narrativer Tiefe verbindet. Laabs stellte ihr Buch beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 vor.

 

Links

 

 

Das Buch

 

Wie beginnt man ein Leben am Ende der Geschichte?

Drei Mädchen vom Stadtrand, Center Shock auf der Zunge, abgerissener Mercedesstern um den Hals. Das sechsspurige Adlergestell vor der Nase. Ostberliner Kindheit um 1990.
Sie sind frei. Das wird jedenfalls behauptet. Freier als ihre Mütter, die sich verlieren in den Wirren des Umbruchs. Freier als ihre Großmütter, die noch immer verfolgt werden von den Gespenstern der Vergangenheit. Die drei Mädchen wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Doch als sie merken, dass auch die neue Freiheit Grenzen hat, kommt es zum Knall.

Lenka, Chaline und die Erzählerin wachsen Tür an Tür auf, an der großen Berliner Ausfallstraße, dem Adlergestell. Beste Freunde, unzertrennlich, trotz oder wegen der völlig verschiedenen Milieus, aus denen sie kommen. Mit dem Schulanfang treten sie ein in das Chaos nach dem »Ende der Geschichte«. Das schmeckt so süß und prickelt so sauer wie die neuen Center Shocks. Doch die großen Erwartungen zerplatzen so schnell wie ihre Kaugummiblasen. Denn den Adler kümmert ihre Existenz wenig und ein Gestell gibt keinen Halt. 35 Jahre danach beginnt die Erzählerin eine Spurensuche. Warum haben sie sich verloren? Was hat ihre Vergangenheit, die ihrer Mütter und Großmütter, mit den
Verwerfungen von heute zu tun? Und hatten sie überhaupt eine Chance?
Ein furioser Nachwenderoman, der mitten in unsere Gegenwart führt.

»Laura Laabs schildert eine Gegenwart, die Anfang der 90er Jahre gerade in die Zukunft abrutscht. Und die Vergangenheit sitzt auch noch mit an der Kaffeetafel und trinkt Eierlikör. Ein Buch, das souverän durch die Zeiten spaziert.« Jenny Erpenbeck

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