Lesung mit Musik: Heike Stöhr - Der Pesthändler

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Datum:Samstag, 24. Januar 2026Uhrzeit:16:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:10,00 EUR p.P.Gast:Heike Stöhr

Heike Stöhr liest am 24. Januar 2026 aus ihrem Werk “Der Pesthändler”. Das Buch ist bei dtv erschienen.

 

Die Lesung wird durch Live-Musik aus dem 16. Jahrhundert (Heike Schauer und Rocco Lehmann) begleitet.

 

Hier können Sie sich Ihren Platz reservieren.

 

Das Buch

 

Pirna,1532: Kaum ist der Bader Valentin Arnold nach Jahren der Wanderschaft in seine von der Pest gebeutelte Heimatstadt zurückgekehrt, wird sein Bruder Conrad des zweifachen Mordes beschuldigt und in die Fronfeste gesperrt. Valentin riskiert alles, um die Unschuld seines Bruders zu beweisen. Unverhoffte Unterstützung erhält er dabei von Magdalena, der Witwe des ersten Opfers. Während die junge Frau in Pirna alles daran setzt, ihm mehr Zeit für seine Nachforschungen zu verschaffen, folgt Valentin einer Spur, die ihn nach Böhmen führt, in die junge Bergstadt Sankt Joachimsthal.

 

Die Autorin

 

Heike Stöhr wohnt in Berlin-Hohenschönhausen. Sie arbeitet als Lehrerin und schreibt in ihrer Freizeit.

 

In ihre Bücher packt sie das, was sie selbst an einem historischen Roman schätzt: Spannung, Abenteuer, Liebe und viele skurrile Details aus dem Alltag vergangener Zeiten in einer Handlung, die möglichst dicht an den historischen Fakten bleibt.

 

Die Faszination an der Geschichte ist ein starker Antrieb für ihr Schreiben - ein anderer ist die Liebe zu der Gegend, in der sie aufwuchs, und die sie geprägt hat: Pirna mit dem Elbtal und der Sächsischen Schweiz, dem Erzgebirge und Böhmen auf der anderen Seite der Grenze.

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Weitere Veranstaltungen

OrankeBuch live: Victor Schefé - Zwei drei blaue Augen

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Datum:Freitag, 13. März 2026Uhrzeit:19:00 UhrAdresse:
OrankeBuch Konrad-Wolf-Str. 29 13055 Berlin
Eintritt:20,00 EUR p.P.Gast:Victor Schefé

Victor Schefé kommt zu OrankeBuch! Am 13. März 2026 stellt er seinen Debüt-Roman “Zwei, drei Blaue Augen” vor .

 

🎫 Hier können Sie sich Ihren Platz bei der Veranstaltung sichern.

 

Victor Schefé

 

Victor Schefé wurde 1967 in Rostock geboren und ist seit Ende der 1980er Jahre als erfolgreicher Theater- und Film-Schauspieler bekannt. Er arbeitete bisher vor allem an Bühnen in Berlin, Wien und Frankfurt/Main und trat in vielen TV-Serien und in Kinofilmen auf. Auch als Musiker war Schefé bereits aktiv. Sein autobiografisch gefärbtes Debüt “Zwei, drei blaue Augen” handelt von Jugend, Überwachung und der Flucht aus der DDR. Er selbst verließ die DDR 1986 im Alter von 19 Jahren.

 

📺 Interview: Berlin - Victor Schefé über Freiheit und Neuanfang | rbb - Der Tag in Berlin und Brandenburg 04.11.2025

📺 NDR Buch des Monats: "Zwei, drei blaue Augen" von Victor Schefé | ndr.de 06.10.2025

📰 Interview: Vicor Schefé über "Zwei drei blaue Augen", James Bond und Spielberg | Saarbrücker Zeitung 27.11.2025

📰 Portrait und Rezension: "Nichts tut mehr weh": Die zwei, drei blauen Augen des Victor Schefé - ntv.de 19.10.2025

🎬Filmografie: Victor Schefé - IMDb

 

Das Buch

 

Tassilo ist ein junger Mann, der in den 1980er Jahren zwischen Sehnsucht und Überwachung in Rostock aufwächst. Es ist ein Leben voller Musik, heimlicher Lieben und der Suche nach einem Ort, an dem er er selbst sein kann. Victor Schefé begleitet ihn in “Zwei, drei blaue Augen” durch kleine, scharf gezeichnete Szenen: Begegnungen, Briefe, Tagebucheinträge, Songfragmente und Stasi-Akten fügen sich zu einem Porträt, das zugleich intim und politisch ist und eine unmittelbare Nähe zum Innenleben des Protagonisten gestattet. Die Flucht wird zum Wendepunkt, doch die eigentliche Reise bleibt die nach Identität und Zugehörigkeit.

 

Schefé verzichtet auf pathetische Verklärung; stattdessen entstehen durch präzise Bilder Momente großer Emotionalität und leiser Ironie. Das Buch liest sich wie ein persönliches Archiv, das Stück für Stück die Mechanik von Anpassung, Mut und Verlust offenlegt.

 

Wer dieses Buch aufschlägt, dem begegnet eine Stimme, die zugleich verletzlich und entschlossen ist. “Zwei, drei blaue Augen” fordert zum Zuhören, Nachdenken und Weitererzählen auf und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf.

 

“Ich bin hellauf begeistert. Poetisch und ganz direkt, wirklich großartig!” Ulrich Matthes

 

“Victor Schefé erzählt atemlos, hinreißend, selbstironisch. Man liest immer weiter und freut und wundert sich über den Scharfblick auf das Absurde im Leben.” Helga Schubert

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